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Imkern

Es immer wieder absolut faszinierend für mich, wie ein Insektenstaat mit tausenden Individuen wie ein einziger Organismus funktionieren kann (man spricht auch vom Bien als Organismus). Im Bienenstock werden (in völliger Dunkelheit) täglich eine unüberschaubare Menge an Informationen übermittelt, verstanden und umgesetzt. Jedes Individuum hat seinen Platz und seine Aufgabe. In der Dunkelheit des Bienenstocks tauschen Arbeiterinnen die vielfältigsten Informationen aus. Sie vermitteln wo und in welcher Entfernung sich vielversprechende Trachtquellen befinden, füttern und betreuen die Brut und ihre Königin, entscheiden über das Schwärmen und den geeignetsten Platz, an dem sich das Volk niederlassen sollte und und und...

 

Es ist ein annährend vollkommenes System und wenn man einmal hört, wie sich ein ganzes Bienenvolk beispielsweise wappnet, wenn eine Hornisse im Anflug auf den Stock ausgemacht wurde, lässt eine diese Faszination schwerlich wieder los.

 

Wer in die Faszination Bienenvolk eintauchen will, dem seien u.a. die Bücher von Thomas Seeley und Randolf Menzel an dieser Stelle empfohlen, aber Vorsicht Suchtpotential…

 

Ganz pragmatisch fördert der Imker mit der Haltung der Bienen die Bestäubung der landwirtschaftlichen Nutzpflanzen vom Obstbaum bis zur Sonnenblume und leistet somit einen Beitrag zur Ernährung („Ohne Bienen keine Früchte“). Und natürlich produzieren die Bienen den Honig. Ein absolut hochwertiges Lebensmittel, dem nicht nur ein hoher Nährwert und gute Verdaulichkeit innewohnen, sondern dank zahlreicher weiterer Inhaltsstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme, Inhibine, Flavonoide, Antioxidantien…) sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt wird. Honig als Heilmittel hat eine jahrhundertealte Tradition.

 

Imkern bedeutet aber auch noch heute unheimlich viel körperliche Arbeit (vor allem im Hochsommer), in der Honigsaison ein fast vollständiger Verzicht auf freie Zeit, und es bedeutet auch, dass die eigene Familie vollständig hinter diesem „Hobby“ stehen muss, sonst funktioniert es nicht.

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Geschichte

Bienen begleiten mich seit ich denken kann. Das Summen und ihr Duft, sind eine meiner frühsten Erinnerungen. Auch wenn diese sie nicht nur honigsüß, sondern ab und an auch eher schmerzhaft waren, haben mich die Bienen nie losgelassen ...

 

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Insektenstaat mit tausenden Individuen wie ein einziger Organismus

funktionieren kann

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Standort & Trachtquellen

Der Standort meiner Bienen ist unsere heimische Elbaue.

Das Wandern habe ich aus Zeitgründen fast gänzlich eingestellt.

Bis auf ein paar Völker die jedes Jahr ins benachbarte Sachsendorf

„ausgelagert“ ...

 

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Meine Imkerei

Mit dem Entschluss die eigene Imkerei weiter auszubauen,

musste nun auch ein eigener Name gefunden werden.

 

Da ich hier in der Elbaue verwurzelt bin und die Arbeit in der Natur

mit den Bienen die Säulen, ...

 

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So schön ist es wirklich nur bei uns.

Glauben Sie nicht?
Überzeugen Sie sich selbst!
Hier gibt es Impressionen aus unserer freundlichen Imkerei.