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Geschichte

Wie alles begann

Bienen begleiten mich seit ich denken kann. Das Summen und ihr Duft sind eine meiner frühsten Erinnerungen. Auch wenn Erinnerungen nicht nur honigsüß, sondern ab und an auch eher schmerzhaft waren, haben mich die Bienen nie losgelassen.

 

Die Geschichte der Imkerei die ich heute weiterführe beginnt, mit meinen Großeltern mütterlicherseits, genauer mit meinem Opa Werner Kaatz. Im Jahr 1926 geboren, wurde er als Jugendlicher zum Wehrdienst gezwungen in einem sinnlosen Krieg für sein Land oder besser um sein Überleben kämpfen. Glücklicherweise überstand er diese schreckliche Zeit relativ unbeschadet (wenn es das überhaupt gibt). Nach der Gefangennahme und gelangte er schließlich in englische Kriegsgefangenschaft und hier beginnt nun die Geschichte unserer Bienen. Er lernte dort das „Handwerk“ Imkerei kennen und war von den Bienen und ihrem Zusammenleben fasziniert. Zufall ist bekanntlich das Pseudonym Gottes, wenn er nicht unterschreiben will… (A.France)

 

Als er 1948 endlich nach Hause zurückkehren konnte, bekam er von einem Akener Imker einen Bienenschwarm, den er in einem „Persilkarton“ mit nach Hause brachte. Es folgten viele Jahre der Nebenerwerbsimkerei, bis er sich schließlich in den 1970iger Jahren entschloss, die Imkerei im Haupterwerb zu betreiben. In der Spitze betreute er über 100 Völker, in 2 Wanderwagen und weiteren Bienenhäuschen zu Hause. Die Wanderungen begannen meist mit der Rapsblüte und endeten mit der Blüte des Majoran oder mit der Heideblüte in der Colbitz/Letzlinger Heide. Die Haupterwerbsimkerei bestand bis 1990. Im Zuge der politischen Wende und den damit einhergehenden Veränderungen, wurde sie anschließend als Liebhaberei weitergeführt.

 

Da die körperlichen Kräfte nachließen (er war damals 90Jahre alt), hat mir mein Opa die Imkerei im Jahr 2016 gänzlich übergeben. Mit den Bienen, im Bienenwagen und mit allen imkerlichen Tätigkeiten groß geworden, habe ich lange überlegt, ob ich diesen Schritt wirklich gehen soll, war ich mir doch von Anfang an bewusst was Imkern heißt.

 

Und da bin ich nun. Aus den ursprünglich 5 Völkern sind mittlerweile um die 20 Wirtschaftsvölker geworden.Und was als reine Liebhaberei geplant war, hat einen deutlich größeren Umfang angenommen…

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Imkern

Es immer wieder absolut faszinierend für mich, wie ein

Insektenstaat mit tausenden Individuen wie ein einziger Organismus

funktionieren kann

(man spricht auch vom Bien als

Organismus) ...

 

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Standort & Trachtquellen

Der Standort meiner Bienen ist unsere heimische Elbaue.

Das Wandern habe ich aus Zeitgründen fast gänzlich eingestellt.

Bis auf ein paar Völker die jedes Jahr ins benachbarte Sachsendorf

„ausgelagert“ ...

 

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Meine Imkerei

Mit dem Entschluss die eigene Imkerei weiter auszubauen,

musste nun auch ein eigener Name gefunden werden.

 

Da ich hier in der Elbaue verwurzelt bin und die Arbeit in der Natur

mit den Bienen die Säulen, ...

 

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So schön ist es wirklich nur bei uns.

Glauben Sie nicht?
Überzeugen Sie sich selbst!
Hier gibt es Impressionen aus unserer freundlichen Imkerei.